Das Schicksal der beiden Orgeln der Paulinderkirche

Christoph Schwabe

Das Schicksal der beiden Orgeln der Leipziger Paulinerkirche

Ein Erlebnisbericht

Land und Leute. Texte und Bilder aus dem sächsisch-thüringischen Kulturkreis. Band 15

127 Seiten, 17 x 20 cm, broschiert
zahlr. hist. Fotos u. Dokumente

ISBN 978-3-933358-74-5

Preis: 15,00 € (D)

Das Schicksal der beiden Orgeln der Leipziger Paulinerkirche

Das Schicksal der Leipziger Universitätskirche St. Pauli hat auch fünf Jahrzehnte nach den Detonationen vom Mai 1968 nichts von seinem Eindruck verloren. Der Stadt wurde ein unersätzliches Zeugnis ihrer Geschichte, dem Land eines seiner wertvollsten Bau- und Kulturdenkmale, den Christen ein Kult-Ort und der gesamten Öffentlichkeit ein Kulturort von faszinierender Ausstrahlungskraft genommen.

Ist allein schon die physische Vernichtung des vollkommen intakten Bauwerkes ein beispielloser Vorgang, so trifft dies in noch stärkerem Maße auf den Umgang mit dem darin befindlichen Inventar zu. Die mehr als 700-jährige Geschichte hatte sich in einer Vielzahl von außerordentlich bedeutsamen Ausstattungsstücken niedergeschlagen.
Die hervorragende Rolle, die St. Pauli im musikalischen Leben der Stadt einnahm, fand ihren Ausdruck in mehreren großen Orgelwerken, die seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar sind.

Es blieb im Wesentlichen der Initiative Einzelner überlassen, rettend und bergend einzugreifen – unter Bedingungen, deren Schilderung im Nachhinein den Atem stocken lässt.
(aus dem Vorwort: Dr. phil. Stefan Thiele)